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Schwitzen - wie ein kleines Wunder
für den Körper
Grundregeln für Saunagänger - Nichts für derzeit akut Kranke - Saunieren zur Stärkung des Kreislauf und Abwehrsystem
Wenn es kalt und nass wird, dann sehnt sich der Mensch nach Wärme und Behaglichkeit. Der Hölzerne Kasten der 100°C
heiß wird
schenkt uns genau das was wir in der kalten Jahreszeit suchen - kuschelige Wärme. Die Sauna ist der Inbegriff für Wellness und
Entspannung.
Nachdem man einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich gebracht hat, oder sich sportlich ausgepowert hat, kann ein Saunagang
ein kleines Wunder bewirken. Wer sogar regelmäßig in die Sauna
geht, der stärkt damit seinen Kreislauf und das Abwehrsystem. Allerdings ist das Schwitzen nicht für jeden geeignet. Es gilt auch hier einige Grundregeln zu beachten, damit das Saunieren
die Gesundheit fördert.
Eine sehr wichtige Regel dabei ist, das man nicht mit vollem Magen in die Sauna geht, oder unter Zeitdruck steht. Zeit ist genau
das, was man bei einem Saunagang immer mitbringen sollte. Bevor man aber nun in die
Sauna geht, sollte man sich unbedingt vorher Abduschen und sich anschließen trocken reiben, denn bei trockener Haut stellt sich das Schwitzen einfach schneller ein, als
bei nasser. Was auch ganz wichtig ist, nehmen Sie sich ein großes Handtuch mit. Denn im liegen soll es sich einfach besser
schwitzen, da die Durchblutung in den Beinen besser ist.
Bevor man nun eine kalte Dusche oder ein kaltes Bad nimmt, sollte man sich etwas Zeit nehmen, um Schwindelgefühle
vorzubeugen. Es ist besser, nach verlassen der Saunakabine, sich erst einmal hinzusetzten, nicht das es zu Kreislaufschwierigkeiten
kommt. Ein, zwei oder drei Minuten lang, sollten ausreichen, wenn möglich kann man auch im Freien ein wenig laufen, vor allem im
Schnee ist dies sehr angenehm. Jetzt kann man dem Körper die Abkühlung geben, die er dringend benötigt.
Nach der Abkühlung sollte man dem Körper Zeit geben um sich zu entspannen. Als Faustregel gilt hier, ebenso lange eine Pause zu
machen, wie man im der Sauna wahr. Wer also 10 oder 15 Minuten lang sauniert hat, der sollte auch diese Zeit lang eine Pause
einlegen. Achten Sie in dieser Zeit auf Ihren Körper, denn das saunieren soll den Körper entspannen und stellt keinen Wettbewerb
dar. Wer also der Meinung ist nach zwei Saunagängen erschöpft zu sein, der sollte nicht unbedingt einen dritten einlegen. Lieber
einmal mehr auf das Bauchgefühl achten.
Um die Gesundheit zu fördern, sollte man regelmäßig
saunieren gehen. zwei mal die Woche ist dabei schon sehr gut. Der Körper
dankt es einem mit einem starken Kreislauf und einem guten Abwehrsystem, so sollte man auch die Zeit gut überstehen, in der alle
mit dem Taschentuch und triefenden Nasen herumlaufen.
Nach den Saunagängen sollte man unbedingt für
genügend Flüssigkeit im Körper sorgen, dabei ist ein stilles Mineralwasser am Besten.
Wer keines bei sich hat, der kann auch einen Schluck unter der Dusche trinken, sofern dieses Trinkwasser ist.
Tipp für
Erkältungsgeplagte
Wer bereits Schnupfen oder eine Erkältung hat, sollte diese erst auskurieren, bevor er in die Sauna geht.
Die Saunaarten
Finnische Sauna: Die finnische Sauna ist die wahrscheinlich meist verbreitete Sauna. Diese ist heiß und trocken. Auf den obersten
Stufen, meist sind es drei, herrscht eine Temperatur von 80 bis 100°C. Die Luftfeuchtigkeit beträgt meist nur 2 bis 10%.
Dampfbad: In einem Dampfbad ist es meist sehr feucht, dafür aber nicht so heiß. Die Temperatur beträgt meist 40 bis 50°C. Dafür
hat das Dampfbad aber eine Feuchtigkeit von bis zu 100%. In einem Dampfbad wird das Herz sehr stark belastet.
Türkisches oder arabisches Hamam: Es zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es aus mehreren Räumen besteht. Diese sind alle
so klimatisiert, dass ein warmes, feuchtes Klima entsteht, das nur wenig Nebelbildung hat. In der Mitte des Raumes kann man
ich auf eine warme Steinbank legen und wird dort von einem Bademeister mit einer Bürste und einer Seifenlauge abgebürstet. Die
Abkühlung bekommt man dann in den Nebenräumen diese sind dann unterschiedlich gekühlt.
Sanarium oder Bio-Sauna: Dabei handelt es sich um eine Zwischenform aus Sauna und einem Dampfbad. Die Temperaturen
betragen meist 60°C bei einer Luftfeuchtigkeit von ca. 40 bis 45%. Das
Sanarium hier ist besonders für Menschen geeignet, welche die hohen Temperaturen
in der Finnischen-Sauna nicht vertragen.
Russisches oder Irisches Bad: Dies ist eine Variante eines Dampfbades. Vor allem bei der irischen Ausführung wird durch eine
besondere Frischluftzufuhr trotz Feuchtigkeit praktisch kein Nebel gebildet.
Infrarotsauna: Hier wird die Wärme mittels Infrarot-Lampen erzeugt. Diese Sauna kann gerade bei Muskelverspannung sehr
hilfreich sein. Allerdings sollte man dann die betroffenen Stellen direkt bestrahlen.
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